Traumatherapie richtet sich an Menschen, die belastende oder überwältigende Erfahrungen gemacht haben – sei es ein einzelnes Ereignis wie ein Unfall, oder wiederkehrende Belastungen wie eine schwierige Kindheit. Solche Erfahrungen können vom Gehirn nicht immer vollständig „verarbeitet" werden und bleiben dadurch in gewisser Weise aktiv, auch wenn sie längst vorbei sind. Das zeigt sich oft in Form von plötzlichen starken Gefühlen, Albträumen, Flashbacks oder auch körperlichen Symptomen, die scheinbar ohne Grund auftauchen. In der Traumatherapie geht es darum, diese unverarbeiteten Erinnerungen in einem sicheren Rahmen behutsam zugänglich zu machen und neu zu verarbeiten. Ziel ist es nicht, das Ereignis zu vergessen, sondern ihm seine überwältigende Kraft im Hier und Jetzt zu nehmen. Dabei werden verschiedene Methoden eingesetzt, je nachdem, was für die jeweilige Person passt – von Gesprächstherapie bis zu körperorientierten Ansätzen wie EMDR. Am Ende steht meist ein Gefühl von mehr Sicherheit und Kontrolle im eigenen Leben.
Zu Beginn steht ein ausführliches Kennenlerngespräch, in dem die persönliche Geschichte, aktuelle Symptome und die eigene Belastbarkeit eingeschätzt werden. Dies bildet die Grundlage für die weitere Arbeit und sorgt dafür, dass das Tempo zur jeweiligen Person passt.
Vor der eigentlichen Verarbeitung steht meist eine Stabilisierungsphase. Hier werden innere und äußere Ressourcen aufgebaut – etwa Techniken zur Selbstregulation, Sicherheit im Körper und im Kontakt – damit belastendes Material später gut gehalten werden kann.
Im nächsten Schritt werden die unverarbeiteten Erinnerungen behutsam zugänglich gemacht. Je nach Person und Thema kommen unterschiedliche Methoden zum Einsatz, etwa Gesprächstherapie oder körperorientierte Ansätze wie EMDR. Das Tempo wird fortlaufend an die individuelle Verarbeitungskapazität angepasst.
Zum Abschluss geht es um Integration: Das Erlebte bekommt seinen Platz in der eigenen Lebensgeschichte, ohne weiterhin überwältigend zu wirken. Viele berichten am Ende von einem gestärkten Gefühl von Sicherheit und Kontrolle im eigenen Leben.
Dauer und Kosten
Eine Sitzung in der Traumatherapie dauert 50 Minuten und kostet 120 €.
Die Termine können über den Kalender gebucht werden. Die Buchung wird mit der Bezahlung im Voraus verbindlich abgeschlossen.
Kontinuierliche Begleitung
Wenn du für dein Anliegen eine Begleitung über einen längeren Zeitraum wünschst, können wir einen verbindlichen Rahmen von fünf Sitzungen zu einem Paketpreis vereinbaren.
5 Sitzungen à 50 Minuten: 540 € (statt 600 €)
Die Termine werden passend zu deinem Anliegen und dem gewünschten Rhythmus gemeinsam geplant.
Reduziertes Honorar
Ich halte eine begrenzte Anzahl an Beratungsplätzen zu einem reduzierten Honorar frei. Sie sind für Menschen gedacht, die sich dringend Begleitung wünschen, das reguläre Honorar derzeit aber nicht aufbringen können.
Wenn das auf dich zutrifft, sprich mich an. Gemeinsam klären wir, ob ein Platz verfügbar ist und welcher Beitrag für dich möglich ist.
Die Begleitung findet bei Naima Ehlert statt – persönlich in Lissabon (Rua Latino Coelho 87) oder online, auf Deutsch oder Englisch.