Austausch und fachliche Begleitung für Mütter von Kindern aller Altersstufen. Einmal im Monat, auf Deutsch, in Oeiras.
Manchmal reicht Liebe allein nicht, um einen guten Weg zu finden, und wir stehen als Mutter ratlos da. Vielleicht fragst du dich, ob das, was bei euch zu Hause passiert, normal ist. Oder du trägst Sorgen mit dir herum, die deinen Alltag belasten. Du möchtest, dass euer Miteinander besser funktioniert und die Beziehung zu deinem Kind stärker wird. Der Trotz am Morgen, der Streit um Hausaufgaben, das Schweigen deines Teenagers: Das darf leichter werden.
In dieser fortlaufenden Gruppe kommen Mütter einmal im Monat in Oeiras zusammen und bringen mit, was sie gerade beschäftigt. Du erlebst, dass andere Familien ähnliche Themen haben, und dass es entlastet, sie auszusprechen und gehört zu werden. Jeannette Emmerich begleitet die Runde fachlich: Sie ordnet ein, erklärt Zusammenhänge und gibt konkrete Tipps, Übungen und Lösungsansätze für deinen Alltag.
Die Arbeit von Jeannette Emmerich ist beziehungsorientiert. Und Beziehung funktioniert in jedem Alter nach ähnlichen Grundmustern: Ein Kind will gesehen werden, ob es drei, zehn oder sechzehn ist. Deshalb lohnt es sich, auch die Themen von Müttern zu hören, deren Kinder älter oder jünger sind als deine. Du erkennst dich in ihnen wieder, du siehst, was auf dich zukommt oder was du schon gemeistert hast, und du gewinnst neue Blickwinkel auf deine eigene Situation.
Für Mütter, die sich regelmäßigen Austausch und fachliche Begleitung wünschen. Die Gruppe ersetzt keine Psychotherapie oder medizinische Behandlung. Bei akuten Krisen empfiehlt Jeannette Emmerich passende Fachstellen.
Beitrag
30 € pro Termin (2 Stunden).
Die Begleitung findet persönlich in Oeiras statt, auf Deutsch. Jeannette Emmerich arbeitet seit 17 Jahren in eigener Praxis mit Eltern und Pädagogen. Zehn Jahre lang war sie als Supervisorin in öffentlichen Einrichtungen für Lehrerinnen, Erzieherinnen und Tagesmütter tätig und kennt daher aus eigener Anschauung, wie Kinder in Familie, Kita und Schule erlebt werden und wie viel Last auf den Erwachsenen liegt, die sie begleiten. Ihre Weiterbildung zur Familienberaterin absolvierte sie persönlich bei Jesper Juul, daher ist ihre Arbeitsweise grundsätzlich beziehungsorientiert: Sie schaut nicht nur auf das Verhalten des Kindes, sondern darauf, was zwischen Mutter und Kind geschieht. Aus ihrer Arbeit mit Müttern hat sie das Bindungsalarm-Modell entwickelt. Es hilft zu verstehen, warum wir in belastenden Momenten oft anders reagieren, als wir es eigentlich möchten, und fließt dort in die Gruppe ein, wo es weiterhilft. Vorkenntnisse sind für die Teilnahme nicht nötig.